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Die Handschuh-Manufaktur

CHIBA ist ein deutscher Hersteller von Handschuhen mit langer Tradition und Fokus auf ergonomische, funktionelle Handschuhe.

Das Unternehmen entstammt einer Handschuhmacher-Familiengeschichte die bis ins Jahr 1853 zurückreicht und steht für höchste handwerkliche Präzision und Leidenschaft für Handschuhe.

Rückblende ins Jahr 1853

In der Nähe des mondänen, böhmischen Kurorts Karlsbad siedelte sich Alois Chiba, der die Handschuhmacherkunst in Wien gelernt hatte, als Handschuhmacher an. Warum Abertham zur Wiege des deutschen Handschuhmacher-Handwerks wurde, liegt auf der Hand: In Karlsbad, nur wenige Kilometer von Abertham entfernt, traf sich die High Society und für die waren feine Glacé-Handschuhe ein Must-have. Bis 1880 bildet Alois Chiba bereits mehr als 180 Handschuhmacher aus, von denen einige wiederum eigene Firmen gründen. Sodass um 1900 in und um Abertham über 11.000 Menschen vom Herstellen von Handschuhen leben können.

Alois Chiba

Von der Werkstatt zum Betrieb

In den glorreichen 1920er Jahren steigt CHIBA mit über 2000 Mitarbeitern zu einem der erfolgreichsten Handschuhhersteller Europas auf. Weil auch Aufträge aus England und den britischen Kolonien die Orderbücher füllen, gründen die Chibas eine Außenstelle in London.

Durch stürmische Zeiten

Doch mit der Besetzung Böhmens durch die Sowjets war über Nacht alles vorbei. „In einer Stunde wirst du erschossen“, warnt ein entsetzter Mitarbeiter seinen Chef. Was er greifen kann, rafft Hans Chiba hastig zusammen und flieht mit dem Fahrrad über die Grenze nach Bayern. Seine Frau versteckt den fünfjährigen Johann im Leiterwagen. Über getrennte Wege erreichen die Flüchtlinge das grenznahe Kemnath in der Oberpfalz und beginnen dort erneut Handschuhe zu fertigen.

Über den ozean

Aber Hans Chiba entschließt sich nach kurzer Zeit, mit der Familie nach Kanada auszuwandern. Einer seiner Handschuhmacher gründete bereits vor dem Krieg in Prescott/Ontario eine Handschuhproduktion und weiß, dass Hans Chiba einer der besten Handschuhmacher ist. Da dieser als Unternehmer durch den Einmarsch der Sowjets alles verloren hatte und nur mit knapper Not sein Leben und das seiner Familie retten konnte, beschließt er, nie wieder Unternehmer zu sein. Die Anfrage aus Amerika kommt gerade recht.

Neuanfang in Bayern

Dort arbeiten die Chibas bis 1964, kehren dann aber wieder nach Deutschland zurück. Unterschlupf finden sie bei Verwandten in Piding bei Salzburg. Hier wagen der Großvater und der Vater des heutigen Firmeninhabers Marcus Chiba jeweils getrennt in einer Garage den Neustart. Während der Großvater weiter feine Glacé-Handschuhe produziert, setzt der Vater auf Arbeitshandschuhe wie in den USA. Leider ist in Deutschland die Zeit dafür noch nicht reif. Keiner interessiert sich für Arbeitsschutz, so dass John Chiba flexibel eine neue Geschäftsidee entwickelt: Er spezialisiert sich auf Sporthandschuhe – mit durchschlagendem Erfolg.

Abenteuer Asien

Weil die Produktionskosten in Deutschland immer stärker steigen, verlagert sich die Handschuh-Fertigung immer mehr nach Asien. Über Jahrhunderte gewonnenes Know-How an andere Produzenten abzugeben und damit neue Konkurrenz aufzubauen, war für CHIBA aber keine Option.

Eigene Fabrik

Deshalb traf CHIBA die Entscheidung eine eigene Fabrik in Asien aufzubauen. 1984 wurde die erste eigene Fabrik in Thailand eröffnet und 1993 das Werk in Indonesien. Dort befindet sich bis heute die wichtigste Produktionsstätte von CHIBA.

Was macht CHIBA einzigartig

Warum CHIBA über 5 Generationen so großen Erfolg mit Handschuhen hatte liegt daran, dass seit der Gründung vor über 170 Jahren immer die Passform der Handschuhe und damit die Anatomie der Hand im Mittelpunkt stand. CHIBA steht für ergonomische Handschuhe, die für jeden Einsatzbereich bis ins Detail durchdacht sind und durch die anatomische Konstruktion perfekt passen. CHIBA Handschuhe sind deshalb besonders komfortabel und schützen perfekt, entsprechend unseres Claims: Total Protection Absolut Comfort.

„Wir sind einer der letzten großen europäischen Handschuh-Hersteller mit eigener Produktion“

sagt Marcus Chiba, Nachkomme

einer berühmten

Handschuhmacher-Dynastie

  • 2021 CHIBA Produkte werden ohne Plastik verpackt
  • 2018 Die Stromversorgung der CHIBA Firmenzentrale und des Logistikzentrums werden auf 100% erneuerbare Energie umgestellt
  • 2017 CHIBA verwendet recyceltes Elasthan für die Produktion der Fahrradhandschuhe
  • 2014 CHIBA Zertifiziert seine Produktion nach BSCI und garantiert damit, dass CHIBA Handschuhe unter Einhaltung sozialer und ethischer Produktionsstandards produziert werden, faire Produktionsbedingungen herrschen und Sicherheitsstandards eingehalten werden
  • 2005 Die Produktion wird nach ISO 9001 Qualitätsmanagement zertifiziert
  • 2001 CHIBA stellt die BioXCell Polsterung gegen das Einschlafen der Hände beim Radfahren vor
  • 1998 Erfindung der Quickpull Ausziehhilfen für Radhandschuhe
  • 1995 Neuer Firmensitz wird Teisendorf im Berchtesgadener Land
  • 1994 Eröffnung der Produktionsstätte in Indonesien
  • 1984 CHIBA stellt das Hotliner Heizsystem für Handschuhe vor
  • 1989 Eröffnung der Produktionsstätte in Thailand
  • 1980 Konstruktion der ersten Radhandschuhe von CHIBA
  • 1965 Neugründung der Firma CHIBA durch John Chiba, der als neues Geschäftsfeld Sporthandschuhe produziert
  • 1945 Flucht und Vertreibung aus Abertham
  • 1900 in Abertham können 11.000 Menschen von der florierenden Handschuhindustrie leben
  • 1853 Alois CHIBA eröffnet eine Handschuhmanufaktur in Abertham und gründet damit das Zentrum der deutschen Handschuhproduktion
  • 1849 Alois CHIBA besteht seine Meisterprüfung als Handschuhmacher
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